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Cannabis-Samen – Zucht in einer Growbox

 

Cannabis-SamenDass der Besitz von Rauschmitteln in Deutschland verboten ist, weiß jeder. Diese Aussage trifft auch auf den Besitz von Cannabis zu. In Deutschland ist es ebenfalls verboten, Cannabis selbst anzubauen. Hiervon gibt es allerdings ein paar Ausnahmen und diese müssen sich den  Anbau von Cannabis genehmigen lassen. Um zu erfahren, welche Voraussetzungen für den legalen Anbau vorliegen müssen, sollte man sich bei den
entsprechenden Behörden informieren. In anderen Ländern ist es übrigens nicht verboten, diese Hanfpflanze anzubauen. So wurde  zum Beispiel erst neulich der Anbau in Uruguay für legal erklärt.

Wir haben aber auch eine gute Nachricht und die lautet: Der Besitz von Cannabis-Samen ist nicht verboten. Diese dürfen Sie ganz legal kaufen, zum Beispiel als Souvenir oder Deko. Zwar ist der Handel mit Cannabis-Samen in Deutschland ebenfalls verboten, aber Sie könnten diese Samen zum Beispiel in Holland bestellen und sich nach Deutschland liefern lassen. Solange Sie diese Lieferung beim Zoll angeben, ist es auch nicht verboten.

Cannabis-SamenAber wussten Sie eigentlich, dass Cannabis in einigen Ländern als Arzneimittel verwendet wird? Abgesehen von den negativen Eigenschaften bietet diese besondere Hanfpflanze auch viele positive Wirkungen auf den menschlichen Körper. So wurde Cannabis bereits 3000 Jahre vor Christus in China angepflanzt und wurde dort zusätzlich zur Herstellung von Seide und Seilen verwendet. Wie man sieht, handelt es sich bei Cannabis um eine sehr interessante Pflanze, die nicht immer nur wegen ihrer Rauschwirkung angepflanzt wird. Dass dem tatsächlich so ist, bestätigt die Aussage, dass nur die weibliche Pflanze so viel Cannabinoide besitzt, dass ein Rausch entsteht. Und: Dies gilt nur für die Variante mit dem Namen Cannabis sativa.

Besondere Sorten als blühende Zimmerpflanze

Cannabis-SamenEine Hanfpflanze begeistert ihre Fans auch, weil sie bis zu zweimal im Jahr blühen kann. Diese Aussage trifft aber nur auf ganz bestimmte Sorten zu, die extra dafür gezüchtet wurden. Um diese Blühzeiten zu erreichen, muss keine besondere Beleuchtung eingestellt werden. Der Trick dahinter: Die Pflanzen blühen bei Erreichen eines bestimmten Alters von ganz allein. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass diese Pflanzen immer niedrig bleiben und nicht in die Höhe schießen. Ein großer Vorteil, wenn man diese Hanfpflanze als blühende Zimmerpflanze haben möchte. Wer diese Pflanze sucht, findet sie unter dem Begriff autoflowering Cannabis.

Die Hanfpflanze Jock Horror begeistert ebenfalls durch ihr Aussehen. Diese Art produziert sehr viel Harz, was äußerlich zu einem unbeschreiblichen Glanz führt. Daher eignet sie sich hervorragend als weihnachtlicher Schmuck, zumal ihr Samen immer Wärme benötigt. Daher wächst diese Pflanze nur in südlichen Ländern auch auf dem Feld. In unseren Breiten muss Jock Horror immer im Haus stehen. Doch wie kann man diese glitzernde Pflanze eigentlich anbauen? Hierfür gibt es besondere Anzuchtboxen, die Growbox. In dieser erhalten die Samen und die Pflanze immer ausreichend Licht und Wärme und der Besitzer dieser Hanfpflanze kann sie zu jeder Tages- und Nachtzeit betrachten. Natürlich handelt es sich um eine abgedunkelte – meist schwarze – Box, damit das Wachstum der Pflanze nicht gestört wird. Schließlich ändert sich im Laufe des Tages die Stärke des Sonnenlichtes und dies vertragen die empfindlichen Pflanzen keinesfalls.

Cannabis-SamenCannabispflanzen sind sehr genügsam, daher werden sie gerne von Landwirten angepflanzt. Sie wachsen auf fast jeden Boden und können bei der entsprechenden Pflege sogar zweimal im Jahr blühen. Aus dieser Tatsache heraus entwickelte sich wahrscheinlich die Liebe zu dieser Hanfpflanze, sodass in Amerika sogar die schönsten Arten vorgestellt und prämiert werden. Keinesfalls wird Cannabis nur noch wegen der Rauschwirkung angebaut. Wir erinnern nochmal daran: Nur die weibliche Pflanze der Sorte Cannabis sative ist überhaupt in der Lage, beim Menschen psychoaktiv einzuwirken. Doch warum wird dann Cannabis überhaupt angebaut? Eine Antwort könnte lauten: Wegen ihrer medizinischen Heilkraft.

So wirkt sich Cannabis auf die Gesundheit aus

Fernöstliche Länder hatten schon immer viel Ahnung von den Heilwirkungen, die in allen Pflanzen stecken. Auch heute wird deshalb Cannabis angebaut – aus medizinischen Gründen. So gibt es Arten, die bei Appetitlosigkeit und bei Stress eingesetzt werden können. Andere wiederum helfen bei Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Ebenfalls sollen die Symptome bei Arthritis gelindert werden. Die Frage stellt sich jedoch, ob nicht doch eine leichte Rauschwirkung dafür sorgt, dass einige Schmerzen verschwinden? Wie auch immer, nicht jede Cannabispflanze besitzt eine negative Wirkung.

Cannabis-SamenTrotz dieser positiven Wirkungen ist Cannabis generell als Rauschmittel bekannt und teilweise auch verpönt. Dies liegt natürlich daran, dass viele zu viel davon nehmen und dann in irgend einer anderen Welt umher schweben. Und klar, dass sich die Wissenschaftler viele Gedanken machen, welche Spätfolgen der Konsum von Cannabis heraufbeschwört. Einige Wissenschaftler kamen sogar zu dem Schluss, dass im menschlichen Gehirn körpereigene Cannabis-Rezeptoren vorhanden sind, die angeblich für den Rausch zuständig sind. Vielleicht liegt auch darin die Ursache, dass der Körper so lange benötigt, um Cannabis wieder abzubauen? Man kann den Konsum von Cannabis zum Beispiel dreißig Tage lang im Urin feststellen. Daher scheint es völlig logisch zu sein, dass Cannabis im Gehirn Spätfolgen wie Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen hervorrufen kann. Ebenso wird dem Rauchen von Cannabis die gleiche Eigenschaft wie dem Rauchen von Zigaretten zugeschrieben: Die Atemwege werden belastet. Und Cannabis könnte Herzprobleme auslösen, da in der Regel beim Konsum dieser Hanfpflanze die Herzfrequenz erhöht wird. Ansonsten wurden bisher keine weiteren Langzeitfolgen definiert.

Cannabis-SamenZum Schluss möchten wir noch erwähnen, dass es sehr viele unterschiedliche Cannabis-Pflanzen gibt. So gibt es bestimmte Sorten, die sich im Freiland wohler fühlen als in einer Wohnung. Dies liegt dann hauptsächlich daran, dass diese Arten sehr hoch schießen. Andere wiederum wachsen von Haus sehr niedrig und bedürfen keiner besonderen Pflege. Klar, dass diese Sorten gerne im Innenraum angepflanzt werden. Gleiches gilt für diejenigen, die Schatten bevorzugen und die Sonne weitgehendst meiden. Bei der Artenvielfalt dieser Hanfpflanze ist es kein Wunder, dass viele Cannabis-Samen nur aufgehen, wenn es mediterranes Klima vorherrscht. Viele Samen würden bei unserem Klima erfrieren – selbst im Sommer. Selbstverständlich variiert auch das Aussehen der unterschiedlichen Sorten: Einige erinnern an einen Kaktus, andere haben völlig normale Blätter und  dann gibt es noch diejenigen, die sich scheinbar verteidigen möchten, denn sie haben Stacheln an der Seite. Logisch, dass jede Sorte ihre eigene Blütenfarbe entwickelt hat. Mit viel Geschick ließe sich mit verschiedenen Cannabis-Sorten sogar ein Regenbogenfeld zaubern.